MOMLIFE

Noch bevor ich mit Bloggen begann und in der Schwangerschaft mit Ilay strikte Liegen musste, habe ich X Texte zum Thema Momlife geschrieben. Ehrlich gesagt, habe ich mich aber nie getraut je einen dieser Texte so zu veröffentlichen. Einerseits weil ich seit ich Mami bin (und das immerhin nun schon 3 Jahre - ha) oftmals meine Vorstellungen und Meinungen neu definierte, überarbeitete, neu fasste und ich niemandem zu Nahe treten wollte, anderseits aber auch weil dieses Thema der Inbegriff ist, dass ich mich in ein Wasserbecken voller Haie begebe (und mir eigentlich die Zeit fehlt für Diskussionsrunden ;). Ok, hier habe ich mal einen scheuen Post in diese Richtung geschrieben...

So gilt der nachfolgende Text so zu verstehen, dass er nicht konkret an eine Person gerichtet ist, dich aber vielleicht in einigen Punkten anspricht. Es sind Wahrnehmungen und Empfindungen, die ich so erlebt habe und erlebe und auch so weitergeben möchte. So nun ist das einmal geklärt - mmhh wo beginne ich (herrje, ich habe drei Word-Sheets mit Text-Brocken).

Ich muss mit einem bildlichen Bespiel beginnen. Als ich Mami wurde, fühlte ich mich zu Beginn in etwa so: Es ist der erste Schultag, ich bin alleine, meine Gspänli sind alle an der alten Schule und ich komme in ein neues Gebäude mit neuen Lehrern und Schülern. Als ich in der Klasse vorgestellt werde, spüre ich all die Blicke auf mir. Einige interessiert, andere skeptisch, wieder andere tuschelnd und kritisch. Ich setze mich hin. In der Pause gibt es Schüler- und Schülerinnen, die auf mich zu kommen, mir Fragen stellen und mir aber auch alles zeigen und mich mitnehmen. Phhuuu, der erste Schultag ist geschafft.

Ich selbst habe als Kind nie die Schule gewechselt, aber so stelle ich es mir vor und habe ich teilweise eben auch als Mami so erlebt. Mit Lou, meinem Erstgeborenen, war ich (und bin es oftmals noch heute - weil Hallo neue Phasen) oft unsicher, möchte es gut (ok, - hands on - am liebsten perfekt machen). Diese Unsicherheit führte dazu, dass ich oft nach links und rechts schaute, mich aber nirgends fand, weil ja niemand so ist wie ich. Die erste Zeit ging es mir nicht gut. So begann ich mich zu reflektieren, mich zu finden, mir Vorbilder zu suchen und wählerisch zu sein, auf wen ich achte und auf wen eben nicht und versuchte das Mami-sein zu studieren. Hinzu kam und kommt ja auch das eigene Mami-Bild im Kopf.

Spielplatz-Gespräche über wer, was, wie viel arbeitet, hingen mir aus den Ohren und endeten nur in Rechtfertigungen. Es ärgerte mich, dass wir Mamis einander (auch wenn wir so tun, als ob nicht) Schubladisieren, Werten und Urteilen. Ein Mami, das arbeitet, liebt seine Kiddos nicht weniger. Ein Mami, das «nicht» arbeitet, hat deswegen ihre Kiddos nicht besser im Griff (kann man Kiddos im Griff haben?). Es geht nicht um Egoismus, Selbstlosigkeit oder Selbstverwirklichung. Sondern um Liebe!

Genau, lieben wir uns selbst, fühlen wir uns gut und wohl, bei dem was wir tun, so sind wir fähig diese geballte Liebe an unsere Liebsten weiterzugeben. Es ist die Ruhe und der Frieden in mir - die Zufriedenheit. Und hei: wir sitzen ALLE im gleichen Boot und haben dieselbe Aufgabe, aber wir haben nicht die gleichen Kiddos, die gleiche Ausgangslage, die gleichen Bedürfnisse. ABER eines haben wir gemeinsam: wir LIEBEN unsere Kiddos und wollen nur das Beste für sie.

Drum lasst uns weitergeben, einander die schönen Dinge unter die Nase heben und geben was wir brauchen - gerade eben auch unter uns Frauen (ich schreibe bewusst nicht Mamis!).

Hach, siehst du jetzt komm ich aus dem Schreiben gar nicht mehr raus, denn das muss ich ich einfach auch noch erwähnen: Denn das Schöne: Ich habe seit ich Mami bin, auch viele tolle Frauen kennengelernt (jaaaa, auch auf Spielplatz ;), die ich sonst nicht angetroffen hätte und nein mich auch nicht nur mit ihnen verabrede, nur weil die Kiddos so schön zusammen spielen. Sondern weil es Frauen sind, die sich selbst lieben, die es schaffen meine guten und schönen Mami-Seiten zu unterstreichen und mich in meinem Tun und Sein ermutigen, inspirieren und motivieren und dasselbe bei sich zu lassen.

Und um den Blog-Post noch bizli länger in die Länge zu ziehen (ist ja Sonntag ;)... noch ein paar Worte zu meinem Outift und natürlich dem Advents-Wettbewerb Numero Due!

Ja, irgendwie passt dieses Outfit sehr zum Text und weil es all meine Welten, in den ich mich begebe, vereint. Sportlich, elegant, bequem aber stylisch, relativ oft on the go und drum super cozy. So kommts, dass ich und Roberta von Stadtlandkind (das ist ja auch so eine super Frau) heute genau eine solche Salopette von LOLA | FRED mit Wunschfarbe und Wunschgrösse nach deinem Gusto verlosen.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN:
Schreibe mir bis am 24. Dezember 2016 an contact@dbybaumann.ch eine Mail mit Grund und Grösse und Farbwunsch und like stylebydby wie auch stadtlandkind. Viel Glück! Die Gewinner werden anfangs Januar 2017 ausgelost und direkt kontaktiert.

Übrigens handelt es sich bei LOLA | FRED um ein Schweizer Organic Yoga-Label, welches in Kooperation mit Stadtlandkind die Salopette Laine in den Farben Light Grey und Navy exklusiv produzierte - hach, wie ich dieses Vernetzt-sein liebe! So kannst du auf alles hinab, die Salopette mit Würde tragen, da sie ebenfalls mit Wert und Würde hergestellt wurde. Die Salopette ist super angenehm zu tragen und besteht zu 95 % aus Bio-Baumwolle und wird so produziert, dass weder Umwelt noch Mensch zu lasten kommen.

Nun wünsche ich dir einen genussvollen zweiten Adventssonntag. Mit Freude im Herzen und Gutem auf der Seele zum weitergeben. 

 

SHOP THE LOOK
Oh, ich kann dir sagen, es war so so so kalt diese Bilder in der frühen Eisenskälte zu schiessen - huch, es friert mich gleich wieder :).
Salopette: Stadtlandkind
Shirt: H&M men (Mäni's :)
Tights: Manor
Shoes: La Redoute similar here


 

 

 



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