HELLO NOVEMBER

WOW - und schon ist wieder November. Die Zeit rast. Die Kiddos wachsen und laufend sortiere ich weitere Kleidergrössen der Kiddos aus und brauche Nachschub. Und um Kleidung geht es in diesem Blog-Post. Mmmh, also nicht im eigentlichen Sinne, aber so bizli zwischen den Zeilen :).

Es begann damit, als ich feststellte, dass Lou's Winterschuhe vom vergangenen Jahr nicht mehr passen. Weiter setzte es sich damit fort, dass wir auf Netflix (eine für uns positive Nebenerscheinung, dass jetzt wo es früh eindunkelt, wir es ab und zu schaffen abends zu netflixen) uns eine Doku über Fast Fashion angesehen haben.

Und es endete mit den Gedanken: «Lou, braucht einen guten Winterschuh!» und ich tu mich damit wahnsinnig schwer. Ich finde Winterschuhe sehen immer noch zu praktisch aus, zu klobig, so als würden wir uns auf Mondreise begeben. Klar, der muss warm geben, halten und vor allem nicht durchlassen. Aber bizli schön sollte er dann doch auch sein (Eitles-Meitschi ich bin - Hach!).

Doch ich hatte folgende Überlegung: Nun mit zwei Jungs lohnt es sich, wenn wir in was Anständiges investieren, und so eben auch länger hält und amortisieren können :). So, dass das was wir haben, brauchen und bestenfalls irgendwann weitergeben können.  

Diese Gedanken klingen oberflächlich? In einem Punkt ja. Im anderen Punkt nein. Es geht doch vor allem darum, dass wir uns darin wohl fühlen was wir tragen, dass wir uns selbst sind, dass wir das tragen, was uns gefällt. Ok, Lou's Winterschuhe sind nun mal das Eine...

Und das Andere: Letzten Sonntag kam die ehemalige Miss Earth, Graziella Rogers, zu uns in die Kirche und berichtete zum Thema Körperkult. Ich hatte an diesem Morgen Kinderhort, jedoch hat es im Kiddo-Raum einen Lautsprecher, so konnte ich teils mithören und die Kiddos waren easy drauf und spielten :). 

Eine Aussage, die mir u.a. geblieben ist: «Du treibst nicht Sport, weil du deinen Körper hasst, sondern weil du ihn liebst. Weil du deinem Körper Sorge tragen willst, weil dein Wohlfühlsein dir wichtig ist, und du deinen Körper deshalb hegen und pflegen willst. Dasselbe gilt bei der Bekleidung, dass wir das anziehen, was uns gut steht, worin wir uns wohlfühlen, was wir gerne auf unserer Haut fühlen und tragen.»

Da musste ich irgendwie Schmunzeln, weil ich auf den Kiddo-Sabber-Microc-Abputz-Schnudderi auf meinem Volant zur rechten Schulter - ok, zum Schluss irgendwie überall ;) blickte, und ja, ich hatte genau an diesem Sonntagmorgen Lust darauf dieses Volant-Kleid zu tragen - Sabber hin oder her.

Was ich damit sagen will, ich glaube, dass so wie wir uns fühlen, dies nach aussen geben und ausstrahlen. Dass es wichtig ist, dass wir uns Sorge tragen. Es damit beginnt, was wir denken, wie wir mit uns selbst umgehen, welchen Körperkult wir leben. Iris Apfel zitierte:

Ein kleines Beispiel: Diese Woche musste an einem Morgen alles zügig vorangehen und die Kiddos verhielten sich so, als spürten sie kommenden Schnee ;). Also nahm ich meinen Wäscheberg nach draussen und versuchte Wäsche zusammen zu legen. Als ich kurz meinen Wäscheberg im Hüsli holte und die Kiddos draussen alleine liess, kam eine vorbeigehende Frau zu den Kiddos und war ziemlich besorgt, weil diese da so ganz alleine waren (es war eine halbe Minute - wenn überhaupt) und irgendwie ärgerte ich mich darüber, weil ich an diesem Morgen alles versuchte rasch und schnell zu erledigen um da zu sein, und reagierte auf ihre Sorge leider nicht sehr positiv, was mir im Nachhinein leid tat. 

Schliesslich wusste sie nicht, wie mein Morgen bisher aussah - so auch als ich in den Spiegel blickte - ja es ging wirklich viel zu schnell. Ich sah aus wie ein Storch in meiner roten Strumpfhose und dem senfgelben Kleid und der kurzen Daunen-Jacke, die ich rasch überstreifte um nach draussen zu kommen. Quasi ein inneres wie äusseres Durcheinander.

Ich glaube es ist ein Zusammenspiel von allem, und um sich gut und wohl zu fühlen gehören sowohl die inneren, als auch die äusseren Begebenheiten zusammen um mit sich im Einklang zu sein. Und jaaa, manchmal gibt es auch Momente im Leben, da ist man mit sich alles andere als im Einklang, weil Leben halt.

Um den Blog-Post nicht länger kurz zu halten (;) möchte ich dir nachfolgend zwei Produkte zeigen, die eigentlich schon weit ausreichen um sich äusserlich, aber auch in seiner Haut gut zu fühlen.

Wer meinen Blog schon länger mitverfolgt, weiss um meinen Duft-Spleen (hier und hier). Für die kommende Winterzeit hier mein Neuer-Lebensanbruch-Hallo-Wintertime-Duft: Modern Muse Nuit von Estée Lauder - da gefällt mir schlicht die ganze Palette. Der Duft ist herb, schwer, holzig, lieblich und süsslich. Ein starker Duft, der nur wenige Spritzer benötigt und sich wie ein Kleid über die Haut legt (somit müsste ich mich gar nicht mehr Anziehen ;).

Und als zweites Herbst-/Winterprodukt der Lippenstift von Clinique Rebel Pop (what a name :). Die Burgund-Farbe ist der Hammer - etwas dunkel und ungewohnt but i like und passend zur Jahreszeit (trage ich allerdings nicht auf den Bildern).

Und für die innere Schönheit? Zwei Dinge: Ersteres, ich versuche mir vermehrt Ruhe zu gönnen. Zeit zum Nichtstun zum Beispiel im Hallenbad Burgdorf wellnessen gehen und zweites Zeit für mehr Zeit schaffen. So bin ich derzeitig meine e-Newsletter-Abos am abbstellen, damit mein Posteingang nicht immer dermassen voll ist und mir wertvolle Zeit stiehlt.

So nun wünsche ich dir ein Weekend, das dir an Geist, Seele und Körper gut tut. Cheers!

 

SHOP THE LOOK

Jacket: Vintage Cerruti
Dress: H&M
Jeans: old similar here
Shoes: Superga
Clutch: Vintage

 

 

 

 

 

 

 



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