MARRAKECH

Oh yesss, Marrakech! Und endlich mein Post dazu. Gerne möchte ich unser kurzer Getaway Trip teilen - mit dabei ein paar Tipps zu Marrakech mit Kleinkindern und paar allgemeine Reisetipps mit Kiddos. Wir danken Hotelplan für die tolle Kooperation und diesen bereichernden Trip.

Marrakech, die Perle des Südens! Weder Mäni noch ich waren je in Marrokko und somit war für uns Land und Kultur unbekannt. Ziemlich spontan entschieden wir mit den Kiddos (Lou 4.5, Ilay 2.5, Ameo 9 Wochen) dem Winter für ein paar Tage zu entfliehen, in die Wärme zu fliegen und in eine unbekannte Kultur einzutauchen.

So blieb dann auch die Vorbereitung eher spontan, weshalb ich auf dem Weg zum Flughafen doch noch einen Reiseführer kaufte um mich über die wichtigsten Do's & Don'ts zu informieren ;). Auch waren wir super dankbar mit an Bord mein Mami zu haben, weil hei irgendwie fehlen bei drei Kiddos immer paar Hände. 

Bereits die Reise an für sich gehört für uns zu den Ferien. Ok, hands on. Das Wort FERIEN relativiert sich mit Kiddos und bekommt eine neue Dimension und TRAGweite ;). But hei it's äbe irgendwie part of it, weil es ein Abenteuer ist, das bei uns leider (aber auch nahezu jedes mal) bereits mit der Autofahrt von Zuhause zum Flughafen beginnt #mirischschlächt. Danach ist aber glücklicherweise auch gut und es kann losgehen.

Ich bin so dankbar, dass Lou, aber auch Ilay zu so guten Reisebegleiter werden und Ameo bleibt ja nichts anderes übrig ;). Die Flugdauer von Basel nach Marrakech dauert etwas über drei Stunden. Um die Zeit angenehm zu überbrücken haben wir uns ein paar neue Bilderbücher angesehen, gegessen und Feuerwehrmann Sam reingezogen. Während des Fluges werden Visa-Formulare verteilt, was bei fünf Personen seine Zeit braucht und auch für die Rückreise müssen diese vor dem Check-in erneut ausgefüllt werden (also genug Zeit einplanen!). Angekommen haben wir am Flughafen als erstes Geld gewechselt, da die Währung Dirham nicht aus dem Land geführt werden darf (resp. max. 1'000 Dirham sind erlaubt, was ca. CHF 100.00 entspricht).

Wir waren dankbar wartete am Flughafen der übers Hotel gebuchte Transfer auf uns - mit Schildli natürlich :) - und brachte uns zum Hotel Iberostar Club Palmeraie etwa 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Ein Hotel mit einer wunderschönen Anlage. I mean...

Mäni und ich waren noch nie in der Wüste und noch nie in einem All-inklusive-Hotel. Auf dem Weg zum Hotel konnte ich mir aber vorstellen, wie die Weite sein würde. Leider reichte es bei diesem Aufenthalt nicht für einen Wüsten-Trip, aber ich werde es auf jeden Fall bucketlisten ;) und irgendwann nachholen.

Und was das All-inklusive-Hotel anbelangt mmhhh was soll ich sagen, mit Kiddos hatte es viele Vorteile und wir versuchten für alle einen Programmpunkt einzuplanen. Auch genossen wir es einmal nicht kochen zu müssen. Wohl ist aber so Buffet-Verpflegung mit kleinen Kiddos weniger entspannt. Man stelle sich vor: Erst für die Kiddos essen holen, dann für uns, dann sind die Kiddos aber bereits fertig, du noch nicht, alle rennen rum, du hinterher - ehja :). Von daher und auch weil wir es lieben zu kochen, bevorzugen wir summa summarum das Individuelle #riad. Im Speisesaal war es zudem ziemlich laut was mich wiederum halb konfus machte ;). 

So gaben einige Ausflüge eine tolle Abwechslung, die sich auch mit Kiddos gut eignen - so finden wir ämel.


JARDIN MAJORELLE
Schon vieles habe ich über den wunderschönen Garten gehört, der vom Modeschöpfer Yves Saint Laurant restauriert und mit Pflanzensorten aus der ganzen Welt ausgestattet wurde. Das Haus mit dem faszinierenden aussergewöhnlichen Blau faszinierte uns alle. Auch hat es ein schönes Kaffee, das wir für eine Stillpause gut nutzen konnten.


So siehts aus, wenn wir versuchen ein Familienfoto hinzubekommen...

 

KUTSCHENRUNDFAHRT
Klingt touristisch? Ja, ist es auch. Doch trotzdem erhält man einen guten Überblick über die Stadt und mit Kiddos wars entspannt sich einfach hinzusetzen und rumführen zu lassen. Bei der Kutschenrundfahrt kann man zwischen einer grossen und kleinen Rundfahrt wählen. Bei der grossen Rundfahrt wird man durch Old Town und New Town geführt. Im Nachhinein würde ich lediglich die kleine Rundfahrt (Old Town) buchen, da man sonst die Hälfte der Fahrt an der sehr befahrenen Hauptstrasse entlang kutschiert und mehr Erinnerungen an die Abgase bleiben, als von der roten Stadtmauer (die man ja dann auch mal gesehen hat).

 
GO WITH THE FLOW
Erst waren wir kritisch, ob wir mit den Kiddos wirklich ins Gewühl des Platzes Djemaa el Fna und die Souks wollen. Kommt man an, wird man nämlich ziemlich belagert. Vor allem die Kiddos, denen Spielzeuge in die Hand gedrückt werden und versichert wird «yesss, yesss, for free» #anfängerfehler. Solange man aber nichts zahlt, hat man dann immer dauernde Begleiter und die Kiddos wollen natürlich das Spielzeug nicht mehr zurückgeben, so bleibt nichts anderes übrig als freundlich zu lächeln und ein paar Dirham in die Hand zu drücken.

Apropos freundlich. Trotz Gewusel, und dass jeder Marrokaner dir etwas anbieten möchte, sind sie mega mega freundlich und sowas von kinderlieb. Auch glaube ich war es ein Vorteil bei der Shoppingtour mit meinem Mami (das haben wir dann doch nur zu zweit gemacht ;) klein Ameo im Tragetuch dabei zu haben und wurden zusätzlich «for the baby» beschenkt. 

Und ich kann dir sagen, irgendwann hatten wir keine Hände mehr frei - Marrakech ist ein wahres Shoppingparadies! Auch fanden wir es unterhaltsam (aber irgendwann auch ermüdend) mit den Händlern zu verhandeln bis zum geht nicht mehr :).


Irgendwie liebe ich dieses Bild - trotz verschwommen, da von der Kutsche aus geschossen. Es zeigt das wahre Leben in der Medina.


Das sind Minzblätter - wo denkst du hin ;).


Shshshshshhhh, you feel me...? 



ROOFTOP
Für ein bisschen Ruhe und gut geeignet für Stillpausen empfehle ich auf eines der unzähligen Rooftops zu gehen. Sich ein leckeres Tajine zu bestellen und das Treiben von oben zu beobachten. 

 

POOLDAYS
Wie gesagt Marrakech ist eine pulsierende Stadt, schon nur die Tatsache, dass alle paar Stunden die Gebete laut durch die Mikrofone erklingen, gibt eine ganz besondere Stimmung. Daher taten uns auch ruhige Tage gut, die wir gemütlich am Pool verbrachten.


#mombrain #rasierervergessen - chchch. 


hurray, freckles are back :).

 

So und hier meine Main-Travel-Rules für einen Kurztrip mit Kiddos:



1. KEEP IT SIMPLE


- PACKEN -
Aber vielleicht nicht so simpel, dass man auf die Schwimmwindeln ausweichen muss, haha. Aber es hat gereicht. Für einen Kurztrip - fünf Nächte - empfehle ich möglichst alles mitzunehmen, so dass man vor Ort nicht dafür Zeit benötigt Windeln hinterher zuspringen.

Was wir ebenfalls anders machen würden - weniger Handgepäck. Wir hatten einen grossen Koffer und für jeden ein Handgepäck dabei. Würden wir nicht mehr tun, da man bereits auf die Kiddos achten muss. So empfehlen wir zwei grosse Koffer zu packen und möglichst wenig Handgepäcksstücke dabeizuhaben. 




- BUGGY -
Ja, wir brachten einen mit und waren froh darum. Den Buggy konnten wir direkt vor dem Einsteigen ins Flugzeug aufgeben. Beim Check-in ist wichtig diesen so anzumelden, damit dieser etikettiert werden kann. In Marrakech sind nicht alle Strassenverhältnisse super und mit ihren Töffli wird gefährlich schnell durch die Gassen gerast - auch was die Abgase betrifft - jedoch kommt es darauf an durch welche Stadtteile man geht, für uns passte es.


- BABY STUFF - 
Da ich noch am Stillen bin, aber leider zur Zeit die Milch etwas knapp ist, muss ich Nachschöppeln. Das Pulver und sogar das heisse Wasser, das wir in einer Thermos-Flasche mitbrachten, konnten wir beides mit an Bord nehmen. Auch war es kein Problem gekochtes Wasser im Flugzeug zu verlangen. Ebenfalls im Hotel waren wir froh darum. So konnten wir jeweils heiss !abgekochtes! Wasser abfüllen und für die Nacht oder unsere Tagesausflüge aufbewahren.


2. THE ONE RULE

Grundsätzlich versuchen Mäni und ich für die Kiddos jeweils EINE SACHE pro Tag einzuplanen. Gerade so eine Stadt bringt extrem viele Eindrücke mit sich, was Zeit zum verarbeiten braucht, nicht nur für die Kiddos. 


3. GET BOUNDED

Wieso sich solche Kurztrips mit kleinen Kiddos «antun»? Wie soll ich sagen für uns ist es nicht ein Antun. Auch die Aussage, die Kiddos mögen sich ja eh nicht daran erinnern, stimmt für uns nicht - aber wir! Und für Mäni und mich war es immer wichtig, dass wenn Kiddos in unser Leben kommen, wir sie in unserem Lifestyle mit integrieren und einbeziehen wollen.

Vor allem aber erleben wir auf gemeinsamen Reisen immer wieder, dass solche Erlebnisse und Erfahrungen extrem verbinden. Natürlich kommt es auch auf die Kiddos UND (insbesondere) die Eltern an. Denn wenn man selber weniger gestresst solche Reisen angeht, ist es umso entspannter. 

Der Tapetenwechsel und die Wärme taten uns allen uh gut und ja wir würdens wieder tun, auch wenn eine solche Reise sicherlich auch anstrengend ist, aber hei intensiv ist es zur Zeit so oder so egal wo. :)



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