THE THING WITH THE TRAIN

 

Mein Leben nun als Grossfamilie? Aufregend, turbulent, rasend, verrückt, schön, und eindrücklich. Ja, es fühlt sich an wie damals als ich vor paar Jahren mit Mäni noch kinderlos mit dem Zug durch Indien reiste. Wow, time flies!

Und ein bisschen Indien ist geblieben. Das Gewusel, das tagtägliche Verhandeln mit den Kiddos (das ist wie auf dem Bazar, ich sags dir) und Kooperieren und hinzu kommen eben all die Jonglierunfähigkeiten mit all den verschiedenen Hüten (am Versuch alles unter einen Hut zu bringen da scheitere ich täglich kläglich) auf die ich aufs Exempel getestet werde. 



Und ja oftmals, so scheint es mir, komm ich mir vor wie eine Lokomotivführerin. Sage wo’s langgeht, steure den Zug, gehe auf die Bremse, wenn nötig oder gebe Gas, wenn mir danach ist und ja hin und wieder kommen da die Vollbremsen der Passagiere aka Familienmitglieder, die hin und wieder was einzuwenden haben. Was mich wiederum auf den Gleisen der Spontanität und Flexibilität hält.

Ja, ja diese Mehrgleisigkeit... Denn nur eine Schiene zu fahren, scheint mir nicht zu genügen #alleshabenwollentun.



Und doch bekommen Dinge plötzlich andere Werte, weil die Prioritäten aufgrund der PS aka Kraft eingeteilt werden müssen. Und ja auch weil es manchmal zu verlockend ist die Lokomotive im Tempomat laufen zu lassen.

Ich glaube als Mami (und auch Daddy) bleibt dieses Abwägen immer im Nacken: Wie sehr fahren wir mehrgleisig? Oder eben würde der Zug irgendwann doch abgefahren sein? Und ob es dann auch gut und egal so wäre, oder eben nicht. Item. Fragen über Fragen und schlussendlich: Der Zug fährt sowieso und geradeaus in nur eine Richtung.

Und apropos Mehrgleisigkeit: Die verlange ich nämlich auch ab, was meine Looks anbelangt. Neue Kombinationen aus Teilen zu finden, einerseits aus Stücken, in die ich mich verliebe und mich inspirieren und andererseits mit Stücken, die es schon lange in meiner Kleiderkammer gibt, beschwingt mich durch den Alltag.

Und auf einen fahrenden Zug zu springen – sprich ich morgens in der Hetze – da sind schon die kreativsten Kombinationen herausgekommen. Und meist sind es die Klassiker-Teile, die es über die Jahre hinweg schaffen erste Klasse zu fahren, weil eben: erste Klasse!

Sowie dieser A-Linien Wildleder-Jupe, der sich vielfältig über mehrere Jahreszeiten tragen lässt. Ob kombiniert mit Hemd, Pullover oder T-Shirt - er passt für den Alltag, ins Büro oder die späteren Ausgehstunden.



Und der Hut? Jaaa, du kannst dir denken was Mäni erwiderte, als er mich mit diesem schmucken Hutstück sah: Tschu Tschu..., Jim Knopf, Lokomotivfahrerein, etc. Chchch, und ich erwidere dann jeweils: Mäni, you’re so oldfashioned and i love you!

Und wie habt ihr das so mit der Mehrgleisigkeit?

 

SHOP THE LOOK

Hat: Esprit
Shirt: von Mäni :)
Pullover: Vintage
Skirt: Esprit
Boots: old

 

 

 

 



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