JUNGLE LIFE

Ganz ehrlich? Ich bin noch immer dabei die eigene ausklügelte Balance mit drei Kiddos zu finden #itsgonnatakealifelong. Ok, ok Ameo ist erst vier Monate alt und doch kann ich sagen, dass inzwischen ein guter Alltag und jaaa auch eine gute Allnacht! eingekehrt ist.

Aber ich spreche vielmehr von der Balance der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit, und dass ein Tag zusammen mit der Nacht eben aus nicht mehr als 24 Stunden besteht (und es das Beste wäre, wenn ich die Hälfte davon schlafend verbringen würde :/). 

Und dabei gilt es, diese 24h nicht zu voll zu zu packen. Weil ein Wirrwarr aus Bergwäsche, to do-Listen, Terminen und den eigenen Herzensdingen an für sich ja doch schon genug sind.

Und ich finde es ist eine Kunst dies herauszufinden und fordert mich Tag für Tag immer wieder aufs Neue heraus, dass ich mich im Jungle von all dem Wirrwarr (und ja manchmal fühl ich mich dabei wie ein Äffchen) beschwingt von Liane zu Liane schwinge.

Dass ich Etwas von Vielem beginne und dieses Etwas in 99% von Allem nicht beenden kann und dabei versuche mich eben nicht wie ein Äffchen zu fühlen, sondern wie Jane mit Contenance darüber hinweg zu schwingen.

Da meine ich beispielsweise die ausgeprägte Kocheuphorie von Ilay im Wohnzimmer Mehl streuend, anderntags Nutella schmierend oder Honig als Leim umfunktionierend zu unterbrechen. Oder die Entdeckungsreise von Lou mit Schere, Hammer und Abseilspindel bis hin zu seiner mütterlichen Fürsorge für Ameo zu begleiten.

Aber auch für mich immer wieder den Faden zu finden bei Erwachsenengesprächen die Konzentration nicht zu verlieren und zu spüren was denn nun wirklich wesentlich wichtig und wichtig wesentlich ist.

Weil Gespräche manchmal automatisch beschleunigt werden, wenn es von unten links «Mami, iz chum» erklingt, oder nach abermaligen nicht hinhören vom Zipfel sosehr mitgerissen wird, dass man auf dem Boden landet #wahrhaftigpassiert :).

Und weisst du was? Dieses Gewusel von Wirrwarr, dieser Jungle an unzähligen Lianen, mich hin und her schwingend - bringen mich immer wieder zum lachen, und dass ich mich in gewissen Dingen nicht zu ernst nehme, ja begeistert mich irgendwie und hands on entgeistert mich ebenso. Deshalb weiss ich wie wichtig es ist mich hin und wieder auf eine Lichtung nieder zu lassen und mal durchzuatmen #metime.

Alles stehen und liegen zu lassen und dem was kein Ende fand, keinen neuen Anfang geben, weil es ihn immer wieder gibt: den Anfang ohne Ende. 

Und zwischen Anfang und Ende versuche ich immer wieder den Mittelweg zu finden. Was ja eigentlich in allen Lebensbelangen so ist, Kiddos da oder nicht. So habe ich diese Bluse von Fabienne Chapot entdeckt. Entdeckt, weil im Wirrwarr und Jungle der unzähligen Fashionlabels ich je länger je mehr daran interessiert bin Kleinem und Feinem meine Aufmerksamkeit zu geben.

Und weil es einer meiner Leidenschaften ist in einem Wirrwarr zu wühlen, bis man findet, was für einen passt und gut so für einen ist. 

HAPPY FRIDAY!

 

PS: Schöne Stücke von Fabienne Chapot findest du auch im K. fashion store im Sihlcity.



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