HOME SWEET HOMME

Wir sind zu Hause - nach einem Spitalaufenthalt, den ich so wie es einem eben unter den Umständen geht, gut erleben durfte; kompetentes und empathisches Pflegepersonal, der feinste Salatteller ever, willige Nachtwicklerinnen... Ich hatte die beste Zimmer-Leidensgenossin, die ich mir wünschen konnte und durfte mit ihr lustige und leidende Momente teilen. Das tat gut. 

Lou und Mäni kamen Ilay und mich vom Spital abholen. Die Freude und Spannung von uns allen war riesig. Lou packte das Köfferli und ab gings nach Hause.

 

Ich fühle mich so beschenkt. Mäni is the best! Er putzte das Hüsli, stellte weisse Rosen ein und kaufte jedem von uns ein Welcome-to-our-Family-Geschenk. Auf die kommende Zeit mit meinen Jungs freue ich mich sehr, habe aber auch Respekt davor.

Bis anhin fühlte es für mich nicht an, als dass wir eine so richtig-wirkliche Familie sind. Klar, als Lou in unser Leben kam, stellte sich das Eine oder Andere um, aber es pendelte sich alles auch wieder ein und unser Leben lief mehr oder weniger wie zuvor weiter.

Für Mäni und mich ist wichtig, dass wenn Kinder in unser Leben kommen, sie in unser Leben kommen und nicht sie unser Leben werden – nicht falsch verstehen. Kinder sind für uns ein Segen und wir haben sie uns gewünscht. Wir wissen aber was jedem von uns und uns als Ehepaar gut tut und wichtig ist und was wir benötigen, damit wir glücklich und zufrieden sind und dies auch unseren Kindern weitergeben können. Wir lieben es Beziehungen zu pflegen und mit Menschen unterwegs zu sein, Projekte zu haben, auf Reisen zu gehen, Konzerte und kulturelle Anlässe zu besuchen, Feste zu organisieren und zu feiern, unsere Liebsten zu bekochen und feinen Wein zu geniessen. Wir beide „büglen“ gerne und wir lieben es neue Ideen zu haben und kreativ zu sein. Und mit alldem sollen unsere Kinder Teil davon sein. 

Als Lou zur Welt kam und ich vom Spital nach Hause durfte, stellte ich dieses kleine Bündel versinkend in seinem Maxi-Cosi auf den Küchentisch. Irgendwie wusste ich gar nicht wohin sonst. Ich nahm den kleinen Lou und zeigte ihm jedes Zimmer. Danach stellte ich ihn wieder hin. Es klingt verrückt, aber so wars. Die erste Zeit war schwierig. Er weinte viel, hatte Bauchkolliken, wir schliefen wenig und mir gings ehrlich gesagt verschissen.

Nun sind es genau zwei Jahre her und unser zweites Baby-Bäumchen Ilay Mateo ist da! Und einmal mehr habe ich eine Im-Nachhinhein-ist-Dby-immer-schlauer-Strategie entwickelt. Nämlich paar Massnahmen, die gemäss unserem Jahres-Motto „Leben vereinfachen“ gerecht werden.

Das ewige Hin und Her und Treppen laufen und wo ist jetzt Lou und macht er keinen Seich versuche ich mit dem mobilen Wickel-Kit zu beheben...

 

Und irgendwann käme die Stunde in der Nacht, wo wir zu viert im Bett sind und die noch schlafloseren Nächte sind vorprogrammiert. Ich habe immer gesagt, das mach ich nie: Mäni ist ausquartiert zusammen mit Lou. Aber ich finds halb so schlimm, bei diesem Bettanzug (von Ikea und übrigens gerade in der Ikea-Family-Aktion).



Essen im Bett. Ob jetzt im Wochenbett oder später – gemütlich in öpe 20 Jahren... Tablett auch von Ikea.


Und ganz bestimmt wird die Im-Nachinhein-ist-Dby-schlauer-Strategie in den nächsten Wochen und Jahren vielseitig ergänzt oder lasse ich mir von dir auch ganz gerne ergänzen :)!



PS: Und das war mein Welcome-to-our-Family-Geschenk von Mäni - weisser Overall aus der aktuellen Sommerkollektion von H&M.

 



comments powered by Disqus