EASTER WEEKEND

Eigentlich wären wir jetzt an einem Ort wo es warm, oder wohl eher heiss, schwül, «tüppig» ist. Thailand! Alles war gebucht, geplant und ausgeheckt, aber nicht eingehend recherchiert.

Und als wir bei der ersten Schwangerschaftskontrolle bei der Frauenärztin sassen und sie uns auf den Zika-Virus hinwies, schluckten wir leer. So haben wir storniert. Ich hätte es nicht geniessen können.

Und irgendwie muss ich dabei schmunzeln, weil uns auch dieses dritte Kiddo zeigt «hei-seid-mal-flexibel-und-weint-nicht». Stimmt.

Und Thailand springt uns auch vor drei Kiddos nicht davon ;). Und so haben wir ziemlich spontan entschieden die Ostertage im Tessin in Lugano bei meiner Nonna und meinem Nonno zu verbringen. Trotz-dem-Stau! Eine Ladung Ironie, vollen Handy-Akkus (Akken? Plural?), jedem sein Heftchen und Büechli fuhren wir wohlgesinnt am Donnerstagabend los. 

Der Süden tat gut. Ein Tapetenwechsel war nötig. Bereits der Anblick der Palmen erwärmt bei mir Herz und Seele. Pizza auf der Piazza, Spaziergang und Spielplatzbesuch im wohl schönsten blumenangelegten Park der Schweiz, und einen kurzen Hops nach Italien auf den Markt. Dolcevita!

Ich liebe die Aussicht vom Haus meiner Nonnis. Die Stimmung des Himmels und der Stadt - die Stille und das Laute - faszinieren mich jedes Mal.

Oh, wie ich sie liebe - meine Jungs!

Mäni, im Wein-Traum :) und ich im Markt-Himmel!

Sleeping boy. Am Samstag hatten wir Lust darauf den Markt in Ponte Tresa zu besuchen und frisches Gemüse und Früchte zu kaufen (jaaa, und noch anderes ;) - ich liebe es. Wie so oft lief alles bisschen chaotisch bei den Baumis. Der Kiddowagen hatte einen Platten - Ilay schlief trotzdem :), Lou musste kurz bevor wir ankamen sich leider wieder im Auto übergeben - ok, wir haben die Tropfen vergessen zu geben... Any other advices? 

Ach, Lou und sein Mini-Fischernetzchen. Dieses lag dem aktuellen Dorie-Heftchen bei (erhältlich beim Kiosk) und war glaube ich die beste Investition auf diesen Trip. Er hielt das Netzchen und seine Fische Tag und Nacht bei sich :).

Auf die Mittagszeit hin war es in Ponte Tresa ziemlich überfüllt mit Leuten und für das Mittagessen auch nicht wirklich gemütlich. So fuhren wir ins nächste Städtchen Luino und genossen in einem Gässchen in einem der herzigen Ristorantes ein feines Mittagessen.

Das Abendessen haben wir uns auf dem Markt besorgt. Frisches Olivenbrot, süss-reife Datteltomaten und Mozzaralla di Bufala (pasteurisiert).

Und die Gelati durfte natürlich nicht fehlen... meine Erste in diesem kommenden Frühling/Sommer und daher für mich immer etwas ganz besonderes, obwohl ich immer und immer und immer dieselbe Sorte bestelle: Melone und Coco. Mhhhhmmm!

Ciao Italia, ti amo sempre!



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