EASTER RELAX

Ohhhh, wie taten diese Tage gut. Die vergangenen Tage waren wie Ferien! Wir haben gegessen wie die Könige, uns gekleidet wie Prinzessinnen (also ich) und sind wie freigelassene Papageien im Freien umhergeschwirrt.

Zurück zum Anfang. Es begann mit Eierfärben, so richtig mit Zwiebelschalen und Kräuter um in Osterlaune zu kommen. Seit die Kiddos in meinem Leben sind, nehme ich mir endlich wieder auch für solche Rituale Zeit.

Die Karfreitagsbesinnung bei uns in der Kirche liess mich vor all dem schönen Osterprogramm einen Moment innehalten, liess mich sinnen, welchen Sinn das Osterfest hat und was ich meinen Kiddos weitergeben möchte. Mäni und ich besprachen wie wir das mit dem Osterhasen den Kiddos verklickern wollen und wie so ein Baumi-Family-Osterfest aussehen könnte.

Das Osterfest verbrachten wir mit Familie und Freunden. Wir stiessen auf das neue Heim meiner Schwester und ihrer Familie an - it's a dream! - und bekamen so ganz aus dem Nichts von unseren lieben Nachbarn einen halben «graved» Lachs (ein herrliches Ostermenu übrigens) geschenkt, von welchem wir die letzten Tage zu schnausen hatten - mmmhhh! Einmal als feine Scheibchen zu einem feinen Glas Lambrusco oder dann mit feinen Nudeln an einer Merrettich-Crème-Fraiche-Kresse-Sauce. Danke nochmals 1000ig!

Oh, und dieses Messer! Unsere Nachbarn leihten uns diesen Säbel von einem Messer gleich mit aus. Natürlich von meinem Lieblings-Messerschmied, dem Klötzli Messer aus Burgdorf (ich glaube ich habe ein neues Hobby - Lachs schneiden :).

Wir wurden nicht nur mit feinem Lachs beschenkt, sondern anderntags wurde uns ein so liebevoller und leckerer Brunch von unserem Pastor und seiner Familie aufgetischt. Wir genossen die wohltuende Sonne, die Gespräche und schauten den Kiddos beim Pflotschen im Garten zu.

Aber auch die Zeit als Family genossen wir. Wir suchten im Garten nach den Spuren des Osterhasen. Und siehe da, er hinterliess ein «kleines» Selfie hinter einem Baum. Natürlich samt Inhalt :).

Und natürlich stellten auch wir uns hinter den Herd. Mäni und ich lieben es gemeinsam zu kochen. So bekochten wir unsere Freunde aus Key West (sie kommen nicht wirklich aus Key West ;) aber wir lernten sie vor einigen Jahren in Key West auf unserer Reise kennen und sie sind uns seither sehr ans Herz gewachsen). Mit ihnen kochen wir im Jobsharing. Das heisst wir lassen das Los entscheiden, wer welchen der vier Gänge kocht. Ich finde dies sehr entspannend und spannend. Natürlich ist alles streng geheim und über die Zutaten wird nichts verraten. Und obs passt, spielt irgendwie keine Rolle.

Ok, ich schäme mich jeweils schampar für meine nicht sauberen Schubladen (das ist so eine Sache, die ich wohl nie in meinem Leben schaffen werde :/), und in denen man sich einen Ewigen absucht, oder wenn da hin und wieder eine Ameise die Arbeitsablage entlang spaziert (Hi, altes Haus von Rocky Docky), doch die Freude sich zu bekochen und einander zu überraschen überwiegt.

Vom Apéro habe ich es leider versäumt ein Foto zu machen. Es waren aber auch lediglich Nachos mit Käse überbacken.

Erbsen-Kokosnuss-Suppe mit Jakobsmuscheln und Kressehäubchen.

Unsere Freunde überraschten uns mit Chop Suey. Ein burmesisches Gericht. Ein Mix aus indischen und thailändischen Zutaten - ohhhh, das war soooo lecker. Die Thai-Reis-Nudeln sieht man fast nicht, aber wenn dus googelst wirst du sofort fündig.

Zum Dessert gab es diese süssverzierten Cupcakes - einmal im Zitronenstyle und einmal im Schokostückchen-Style.

Herrlich!

Die geschenkte Stunde mehr vom Tag lockte uns so oft wie möglich nach draussen. So natürlich auch an unseren Lieblingsplatz an der Aemme, zündeten ein Feuer, während es regnete und uns in Rauch einhüllte - wie ich diesen Duft liebe...

Keine Angst Ilay's Haare brennen nicht :). Aber es war trotz Feuer sehr kalt, so dass ich Lou's Schal mir umturbante...

Hach, dieses Osterwochenende war gespickt mit so vielen schönen Ereignissen. Mich begeisterte ebenfalls die Tanzaufführung meiner Schwester (the little one ;), welche mich mehr als stolz machte - diese Frau kann tanzen!

Haha, und auch wir können es hin und wieder nicht unterlassen zu Hause die Musik laut aufzudrehen und zu tanzen. Und wenn gar der Xylophon Stock zu Mänis Mikrophon wird, spätestens dann ist es um uns alle geschehen.

Ich bin so dankbar für all die vielen schönen Stunden und die vielen Begegnungen mit unseren Liebsten. Es trägt mich durch die Trauerzeit meiner lieben Omi hindurch. Ich spüre eine tiefe Verbundenheit - DANKE!



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