A BAG STORY

Wenn ich eines NICHT habe, dann ist es einen Taschen-Tick. Ja, echt jetzt. Ich weiss auch nicht, aber es gibt nicht viele Taschen, die mir gefallen und wenn, so ist mir gute Qualität, Schnitt und Form wichtig.

Wer ein Taschenkenner ist, weiss, was ich da für eine Tasche trage. Yes, it’s a Mollerus! Und ja ganz ehrlich, derzeitig fliesst unser Geld nun als Grossfamilie eher in Kiddo-stuff wie Windeln, Windeln, und nochmals Windeln...

...und Pulver sei es zum Trinken oder Waschen oder in gefühlt all monatlich wechselnden Grössen an Kinder!kleider. Und daher bestimmt nicht in eine Tasche Preiskategorie Mollerus.

So erhält diese Tasche einen doppelten und besonderen Wert für mich. Die Tasche ist sozusagen mein Bloggerlohn. Für all die Stunden, die Arbeit, die Denke, die Bilder und die Zeit, die ich hier für diesen Blog verbringe. Ja, ich habe diese Tasche erhalten, einerseits um darüber zu schreiben #cooperation andererseits aber auch um über das Tragen einer eben dieser Tasche zu berichten. Bevor ich aber darüber berichte, Klammer auf...

...ich weiss, dass Bloggerkooperationen grundsätzlich nicht sonderlich gut ankommen und dennoch, wenn ich meine Familie ein bisschen davon ernähren will, so haben wir eben nicht von Gratis-Parfums und Schminksachen gegessen. Ja, auch von einer Tasche nicht, ich weiss... (wohl in diesem Fall aber bizli mein Herzli) aber that’s why solches Zusammenarbeiten für mich wichtig ist und für dich wie auch mich nach wie vor eine win-win Situation, das versprech ich dir, weil ich nicht über Dinge schreibe, hinter denen ich nicht stehen kann.

Klammer geschlossen.

Also, DIE Tasche. Da passiert nämlich weit mehr, wenn ich diese trage. Der Wiedererkennungswert. Ich mit ihr so ganz alleine unterwegs, war ganz nett, bis ich mich tatsächlich in dieser Schublade «die vrmah’s» wiederfand. Nein, tu ich nicht, weil eben die Sache mit den Windeln... und da begann mein Kopf-Fight. Nahezu laut grübelte es, will ich das? Lass es dir doch egal sein, was sie denken. Mmmhhh, was soll ich jetzt sagen. Es ist nur eine Tasche und doch. Es ist eben eine Mollerus.



Weiter. Ich bin ein «Hüentschi-Füdle» was ich eins verlege, suche, verliere und wiederfinde. Unseren Autoschlüssel beispielsweise, den sollte ich am besten ein tätowieren. Item. Da habe ich die Tasche irgendwo hingestellt und plötzlich durchfuhr es mich wie wenn ich eines unserer Kiddos suche (was natürlich so gut wie nie vorkommt!): wo ist die Tasche? Und ja ganz ehrlich eine gewisse Verlustangst packte mich und doch: Es ist nur eine Tasche ABER eben -  eine Mollerus!



Und dann kommt der mit dem Gewissen. Weil ich mir bewusst bin, was der Wert dieser Tasche ist und ja, ich komme aus einem Häuserblock, da wurde gearbeitet, wenn man sich was wünschte. Und eine Tasche im dreistelligen Bereich kaufe ich noch heute nicht ohne mit der Wimper zu zucken.

Wohl bin ich einfach eine Anfängerin was das Tragen einer Luxustasche anbelangt, weil ich überhaupt nicht used to und so bin. Aber noch bin ich in dem Stadium, da bin ich nicht sicher, ob ich wirklich zum Experte werden will, weil es sich nämlich auch schön anfühlt, wenn eine Tasche besonders ist. Weil eben – eine Mollerus!

HAPPY STYLE LIFE!

 

PS: ich danke Mollerus ganz herzlich für diese besondere Tasche. Sie fordert mich heraus, wenn es mir egal sein soll, was andere von mir denken, sie beflügelt mich, wenn ich aus ihr statt einer ungestümen Wickeltasche eine Windel zaubere (die hat locker auch in einem solch edlen Stück Platz) oder wenn ich sie einfach mit Stolz trage, weil eben - eine Mollerus.



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